"Naddel" Ohne Mann, Kind und Job
Hamburg - Nach dem Ende der Beziehung mit Bohlen habe sie sogar nicht ausgeschlossen, sich das Leben zu nehmen. "Ja, ich wollte sterben. Ich habe seit der Trennung von Dieter auch an Selbstmord gedacht. Ich saß im Auto und dachte, der nächste Baum ist deiner. Um Weihnachten herum war es besonders schlimm", wird Farrag, 37, in der "Bild"-Zeitung zitiert. Alkoholkonsum habe sich als Ablenkung nicht bewährt: "Silvester dachte ich nur, jetzt besaufe ich mich. Es wollte aber nicht funktionieren. Ich trank fünf Gläser Champagner und wurde nur müde."
Das Alleinsein beschreibt die ehemalige "peep"-Moderatorin so: "Ich sitze in meiner kleinen Wohnung auf dem Sofa, trinke Tee, ein Glas Rotwein - und flenne. Musik dürfte ich auf keinen Fall hören. Sie würde nur meine Stimmung verstärken. Ich schalte den Fernseher ein und lasse mich berieseln." Wirkliche Freunde habe sie kaum: "Seit zehn Jahren eine Freundin in Hannover, die ich in der Nacht anrufe, wenn's mir nicht gut geht."
Ein neue Beziehung sei leider nicht in Sicht: "Ach, vor ein paar Wochen war ich ein bisschen verliebt. Er ist 35, Grafiker. Wir haben nur geküsst. Junge Männer sind nichts für mich." Sex habe sie zuletzt "vor einiger Zeit" gehabt, "nichts Ernstes."
Erhebliche Sorgen bereitet der Hamburgerin offenbar auch die Frage, wie lange das Geld reicht: "Wenn ich sparsam bin - vier Jahre. Ich arbeite nur gelegentlich. Was danach kommt, weiß ich nicht. Ich habe allerdings nie - auch durch die sorglose Zeit mit Dieter - in eine Rentenversicherung eingezahlt. Ich habe keine wirkliche Perspektive. Was soll bloß mit mir sein, wenn ich 50 bin?"
Bleibt also nur das Warten auf neue Aufträge. Aber "Naddel" gibt zu: "Wenn ich etwas angeboten bekomme, soll ich mich meistens ausziehen. Und das will ich auf gar keinen Fall mehr. Ich würde so gerne eine kleine TV-Show machen, vielleicht kochen wie Alfred Biolek."