Nächstenliebe: Pole schenkt Obdachloser 10.000 Euro - DER SPIEGEL
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Nächstenliebe Pole schenkt Obdachloser 10.000 Euro

Ein Unbekannter hat einer obdachlosen Frau auf dem Warschauer Hauptbahnhof einen Brief mit 41.000 Zloty, knapp 10.000 Euro, überreicht. "Für die Armen" stand auf dem Umschlag, in dem die völlig überraschte Frau das Geld entdeckte. Doch die Freude über die milde Gabe währte nur kurz.
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Warschau - Seit 14 Jahren lebt Krystyna Szczepaniak auf der Straße. Wie die Zeitung "Zycie Warszawy" berichtet, war sie gerade auf der Suche nach einem Schlafplatz, als ihr das Glück buchstäblich in den Schoß fiel. Der so unvermutet reich Beschenkten kamen gleichwohl Zweifel: Sie ging erst einmal zur Polizei, um sich zu versichern, dass es sich bei der milden Gabe nicht um Falschgeld oder Raubbeute handelt.

Sollte sich herausstellen, dass das Geld nicht aus einem Verbrechen stammt, werde die obdachlose Frau die Summe zurückerhalten, versicherte ein Beamter. Während Szczepaniak bereits von einer eigenen Bleibe träumt, muss sie den Angaben zufolge einen Teil des Geldes dem Finanzamt abgeben - für die als "ungeklärte Einkünfte" geltende Summe seien 8000 Zloty Steuern fällig.