Namensstreit Kleiner Schwede heißt Rolex
In Schweden hat ein von Schweizer Uhren begeistertes Ehepaar vor Gericht den Vornamen "Rolex" für sein Kind durchgesetzt. Durchaus bemerkenswert war die Begründung der Eltern: Töchter dürften schließlich auch Mercedes heißen.
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Stockholm - Wie die Zeitung "Hallands Nyheter" am Montag meldete, hatte das Ehepaar geklagt, weil die zuständige Behörde den Firmennamen der Schweizer Nobel-Uhren als dritten Vornamen für den fünf Monate alten "Lukas Viktor Rolex" nicht anerkennen wollte. Zur Begründung schrieben die Eltern, dass auch andere Firmennamen wie Mercedes oder Milan, die Bezeichnung des italienischen Fußball-Clubs AC Mailand, von schwedischen Behörden als Vornamen anerkannt worden seien. Damit setzten sie sich durch.
Abgelehnt wurden in Schweden dem Bericht zufolge Namen wie Tequila, Lakrits und Kaninen ("Das Kaninchen"). Durchsetzen konnten sich Eltern dagegen mit Namenswünschen wie Puma, Mango, De La Rose und Jazz-Ture.