Nazi-Vergleich: Heck entschuldigt sich bei Merkel - DER SPIEGEL
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Nazi-Vergleich Heck entschuldigt sich bei Merkel

In feucht-fröhlicher Runde dozierte Dieter Thomas Heck jüngst über Politik - und stellte einen diffusen Vergleich zwischen Kanzlerkandidatin Angela Merkel und Adolf Hitler an. Jetzt gibt sich der Showmaster zerknirscht.
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Hamburg - Heck entschuldigte sich bei Merkel für seinen Nazi-Vergleich. Die "Bild"-Zeitung zitierte heute aus einem Brief des Showmasters an Merkel. "Ich bin zerknirscht, wütend über mich selbst - ich bedauere zutiefst, dass ein falscher Eindruck entstanden ist", heißt es demnach in dem Schreiben.

Heck hatte demnach bei einer Feier nach der Verleihung der Goldenen Stimmgabel gesagt, Merkel sei bei der Wahl gescheitert, weil sie immer nur von 'ich' und nicht von 'wir' gesprochen habe. "Es gab im letzten Jahrhundert ja schon einmal einen Menschen, der in der Politik immer nur von 'ich' redete. Und das ist fürchterlich geendet", war der 67-Jährige zitiert worden.

Heck schrieb nun laut "Bild", es sei nicht seine Absicht gewesen, "Sie, liebe Frau Merkel, mit dem dunkelsten Kapitel unserer deutschen Vergangenheit auch nur in eine vage Verbindung gebracht zu haben". Er sei euphorisch gewesen und habe diese Euphorie auf die versammelten Gäste übertragen wollen. Dies sei offensichtlich "gründlich misslungen", wurde er weiter zitiert.

Hecks Worte waren nach der Aufzeichnung der ZDF-Sendung vor rund hundert Gästen in einem Mannheimer Hotel gefallen. Nach eigenen Angaben hatte er vorher vier oder fünf Schnäpse getrunken. Heck hatte eine Entschuldigung bereits angekündigt.