Nebelunfall Gigantisches Schrottlager auf der Autobahn
Fürstenfeldbruck - Der erste schwere Unfall hatte sich gegen 9 Uhr zwischen dem Etterschlager Tunnel und der Ausfahrt Wörthsee ereignet. Wie ein Polizeisprecher gegenüber SPIEGEL ONLINE sagte, waren mehrere Autos hinter dem Tunnel in eine Nebelbank geraten, 85 Fahrzeuge kollidierten miteinander.
Nur wenig später gab es rund 500 Meter weiter in Richtung München einen zweiten Serienunfall. Kurz hinter der Ausfahrt Wörthsee stießen 20 Fahrzeuge zusammen. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz waren mit etwa 200 Helfern im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen, die überwiegend Prellungen erlitten hatten. Mit Rettungshubschraubern wurde drei Schwerverletzte ausgeflogen. 50 Polizeibeamten nahmen die Unfallschäden auf und leiteten den Verkehr um.
Als Ursache für die beiden Massenkarambolagen nannte die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringen Sicherheitsabstand. Nach plötzlich auftauchendem Nebel habe die Sichtweite unter 50 Metern gelegen, sagte ein Sprecher.
Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen gesperrt. Inzwischen ist die A 96 aber in Richtung Lindau wieder befahrbar. Die Bergungsarbeiten auf der Fahrbahn in Richtung München dauern immer noch an.