Neue Missbrauchsvorwürfe: Polizist belastet Jackson - DER SPIEGEL
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Neue Missbrauchsvorwürfe Polizist belastet Jackson

Der unter dem Verdacht von Kindsmissbrauch stehende Michael Jackson wird erneut schwer belastet: Ein Polizist sagte aus, der "King of Pop" habe den Sohn eines seiner Angestellten sexuell belästigt. Anschließend habe er der Familie eine große Summe Geld überlassen.
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New York - Der frühere Polizeichef des Bezirks Santa Barbara behauptete in einem Interview mit dem TV-Sender NBC, nach seinen Erkenntnissen habe Jackson 1993 an die Familie des damals zwölfjährigen Jungen zwei Millionen Dollar gezahlt. Jim Thomas sagte, bei dem Kind handelte es sich um den Sohn eines Angestellten der Jackson-Ranch Neverland. Das gesamte Interview will NBC heute Nacht in der Sendung "Dateline" ausstrahlen. Jacksons Anwälte äußerten sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Die Polizei war dem Bericht zufolge auf den betreffenden Jungen aufmerksam geworden, als sie 1993 Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines anderen Kindes untersuchte. Dieser erste Junge hatte allerdings seine zunächst erhobenen Vorwürfe zurückgenommen. US-Medien hatten später berichtet, die Familie des Kindes habe dafür von Jackson eine Millionensumme erhalten.

Der Ex-Sheriff Thomas erklärte, sein Büro sei damals Hinweisen zu acht bis zehn Kindern nachgegangen, die "gewisse Zeit mit Jackson in dessen Schlafzimmer verbrachten". Sie hätten jedoch erklärt, dass "nichts passiert ist" oder die Aussage verweigert.

Jackson ist derzeit mit der Anklage des siebenfachen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen im vergangenen Jahr konfrontiert. Der Musiker befindet sich gegen Kaution auf freiem Fuß. Der Prozess soll im Januar des kommenden Jahres beginnen. Jackson hat mehrfach alle Anschuldigungen zurückgewiesen und erklärt, er sei Opfer einer Rufmordkampagne.

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