Neues Tierkind: Knut kriegt Konkurrenz - DER SPIEGEL
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Neues Tierkind Knut kriegt Konkurrenz

Das Allheilmittel für Besucher- und Umsatzflaute in Zoos scheint gefunden: Knut! Wohl dem, der in Ermangelung eines Eisbärenbabys zumindest ein Elefanten-Neugeborenes parat hat, wie seit heute "Hagenbecks Tierpark" in Hamburg.
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96 Zentimeter groß, geschätzte 80 bis 100 Kilo schwer: Die Personenbeschreibung des hanseatischen Zoo-Zuwachses liest sich noch etwas spröde. Auch ein Name für den Elefanten-Spross ist noch nicht gefunden: "Noch heißt es Baby, wird aber in den nächsten Tagen einen schönen Namen bekommen", verspricht "Hagenbeck"-Sprecherin Stefanie Herhudt. Es werde noch geklärt, ob die Pfleger den Namen auswählen oder dies in einem öffentlichen Wettbewerb geschehe.

Die Niederkunft der Elefantenmutter Lai Sinh verlief "schnell und komplikationslos", teilte die Zoo-Sprecherin mit: "Nach etwa zehn bis 15 Minuten war die Kleine auf der Welt und bereits nach nur zehn Minuten auf den Beinen."

Ein Bulle, zehn Kühe: In "Hagenbecks Tierpark" lebt eine der größten Elefantengruppen, die weltweit in Zoos gehalten werden. Durch den Umzug in ein neues Freilaufgehege konnte die Geburt des Elefantenbabys wie in der Natur üblich im Beisein der anderen Kühe stattfinden: "Die ganze Herde hat der werdenden Mutter zur Seite gestanden", sagte Herhudt.

Am Vormittag tapste das kleine Elefanten-Mädchen bereits durchs Gehege. Ob sie tatsächlich am Popularitäts-Thron des "Oh, wie niedlich!"-Königs Knut sägen kann, bleibt abzuwarten.

pad/AP/dpa