Neuseeland: 28 gestrandete Wale verendet - DER SPIEGEL
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Neuseeland 28 gestrandete Wale verendet

Am West Ruggedy-Strand in Neuseeland sind 28 Wale gestrandet. Sie waren zuvor in seichtes Wasser geraten. Der Großteil von ihnen musste eingeschläfert werden.
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Wellington - Die Tiere waren am Wochenende vor der Insel Stewart in seichtes Wasser geraten und bei Ebbe auf dem Trockenen gelandet, berichtete die Umweltbehörde am Montag. Das Unglück habe sich an einem abgelegenen Strand im äußersten Süden des Landes ereignet, berichteten lokale Medien . Die Wale wurden am Sonntag von einem Wanderer gefunden. Sofort alarmierte Rettungskräfte und Tierärzte konnten aber nichts mehr für die Tiere tun: Neun Wale waren bereits tot; die anderen 19 mussten getötet werden.

Einer der hilflosen Retter berichtete, dass vor allem die Wetterbedingungen einer Rettung der Tiere im Wege standen. "Sie waren eigentlich noch in einigermaßen gutem Zustand als wir ankamen", sagte Brent Bevan der Zeitung "Southland Times". "Aber die Wetterbedingungen waren so schlecht, dass es einfach zu gefährlich war, irgendetwas zu versuchen." Es habe ein heftiger Wind geweht und das Meer sei total aufgewühlt gewesen. "Wenn es auch nur eine Chance gegeben hätte, sie zu retten, dann hätten wir es versucht - aber unter diesen Bedingungen ging nichts."

jjc/dpa