Neuseeland: Dorf baut sich eigene Tankstelle - DER SPIEGEL
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Neuseeland: Tankstelle in der Provinz

Foto: Pongaroa the Way to Go Committee

Neuseeland Dorfbewohner bauen sich eigene Tankstelle

Die Bewohner von Pongaroa in Neuseeland mussten vier Jahre lang ohne eine Tankstelle im Ort leben. Dann schritten sie selbst zur Tat.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

120 Menschen leben in Pongaroa, einem Ort im Süden der neuseeländischen Nordinsel. Und wenn sie tanken wollten, mussten sie eine fast zweistündige Reise auf sich nehmen - so lange dauerten Hin- und Rückfahrt. Vier Jahre ging das so. Also haben sie selbst eine Tankstelle gebaut, wie der "Guardian" berichtet .

Die Einwohner des Ortes sammelten demnach 250.000 neuseeländische Dollar (etwa 150.000 Euro), um die Tankstelle zu bauen. Die Ölfirma "Allied Petroleum" habe sich mit 600.000 Dollar beteiligt - obwohl man dort skeptisch gewesen sei, ob sich die Tankstelle überhaupt rentieren würde.

Um die Baukosten zu senken, legten laut "Guardian" auch Einheimische Hand an. "Wir versuchen, unser Dorf zukunftsfest zu machen", wird einer der Bewohner zitiert. Man helfe sich gegenseitig so gut es gehe. Dass kleine Ortschaften ohne die einfachsten Dienstleistungen auskommen müssten, sei zunehmend ein Problem in Neuseeland, heißt es in dem Bericht.

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jpz