Neuseeland Rauschgifthund legt Flughafen lahm - und wird erschossen
Flughafen von Auckland (Archivbild)
Foto: ? Nigel Marple / Reuters/ ReutersAuf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland ist ein streunender Hund erschossen worden, der mehrere Stunden lang den Verkehr lahmgelegt hatte. Der Hund namens Grizz war eigentlich für Rauschgiftkontrollen im Einsatz, riss sich aber los und rannte dann auf der Start- und Landebahn umher.
Alle Versuche, ihn einzufangen, blieben ohne Erfolg. Schließlich wusste sich der Sicherheitsdienst nur noch dadurch zu helfen, dass man das erst zehn Monate alte Tier erschoss. Die Tierschutzorganisation Safe bezeichnete die Tötung einem Bericht des britischen "Telegraph" zufolge als "unnötig", auch in den sozialen Medien gab es heftige Kritik.
Ein Sprecher des Sicherheitsdienstes, Mike Richards, sagte: "Wir haben alles versucht: Fressen, Spielzeug, andere Hunde. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran."
Unfortunately an Aviation Security dog was shot this morn @AKL_Airport staff had tried for 3 hours to catch it our thoughts are with handler
— Auckland Airport (@AKL_Airport) March 16, 2017
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Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest. Der tödliche Schuss war dem Flughafen zufolge nach drei Stunden die letzte Möglichkeit gewesen, den Betrieb fortführen zu können. Auf die Frage, warum der Hund nicht betäubt worden sei, hieß es, dass der Flughafen nicht über Betäubungsgewehre verfüge.