New York Amoklauf im Einkaufszentrum
Kingston - Wie durch ein Wunder wurden bei der Schießerei gestern Nachmittag (Ortszeit) keine Menschen getötet. Zwei Männer erlitten jedoch Schussverletzungen. Eine Kugel traf einen Personalanwerber der Streitkräfte ins Bein, der Mann wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus in Kingston eingeliefert. Einen 56-Jährigen trafen Kugeln an Arm, Hüfte und Bein, verursachten aber keine schweren Verletzungen. Zwei weitere Passanten hatten Schusslöcher in ihren Hosen.
"Es ist ein großes Glück, dass nicht mehr Menschen zu Schaden kamen", sagte Polizeichef Wayne Olson. "Es hätte wirklich in einer Tragödie enden können." Der ganz in Schwarz gekleidete Schütze wurde von Angestellten überwältigt, nachdem er seine Magazine leer gefeuert hatte. Über die Motive des 24-Jährigen war zunächst nichts bekannt.
Während und nach der Schießerei spielten sich tumultartige Szenen ab. "Alle rannten und schrien. Dann hörte ich die Schüsse", schilderte eine Augenzeugin dem Sender Fox News seine Erlebnisse. "Menschen rannten einander um. Andere standen versteinert da." Das Einkaufszentrum wurde evakuiert. Kingston liegt 150 Kilometer nördlich von New York.