New York Noch 'ne Freiheitsstatue
Kopenhagen - Wenn es nach der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geht, soll mit der neuen Statue an die Terroranschläge vom 11. September erinnert werden. Der stellvertretende Bürgermeister Kopenhagens, Sören Pind, erklärte, sie solle "das Böse und seine Zerstörung reflektieren und das Gute, das immer gewinnt". "Es soll wie eine neue Freiheitsstatue sein, die unsere Solidarität mit New York ausdrückt." Die Freiheitsstatue war 1886 ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten.
Der Bürgermeister von Kopenhagen, Jens Kramer Mikkelsen, werde die Idee im Verlauf des Jahres den Vertretern aus 14 europäischen Hauptstädten vorlegen, sagte Pind. Zu den Kosten des Projekts wollte er sich nicht äußern. Er erklärte jedoch, er werde seine Stadt bitten, für die Koordinierung umgerechnet rund 26.000 Euro (51.500 Mark) zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeiten sollen drei bis vier Jahre dauern; ein Künstler soll nach Angaben Pinds noch ausgewählt werden. Die amerikanische Botschaft in Kopenhagen bedankte sich für die "greifbare Demonstration" der dänischen Unterstützung.