New York: Schneebeladener Ast erschlägt Mann - DER SPIEGEL
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New York Schneebeladener Ast erschlägt Mann

Im New Yorker Central Park hat ein unter der Last des Schnees gebrochener Ast einen Mann erschlagen. In Schottland legten Schneemassen das Stromnetz und den Verkehr lahm. Trotz milderer Temperaturen soll es weiterhin schneien - auch in Deutschland.
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Winterchaos: Der Frühling kommt mit Schnee

Foto: SHANNON STAPLETON/ REUTERS

New York - Tragisches Unglück im Central Park in New York: Ein unter der Last des Schnees gebrochener Ast hat dort nach Angaben der Feuerwehr einen 56-Jährigen am Kopf getroffen und schwer verletzt. Der Mann sei noch am Unfallort gestorben.

Das Gewicht des Astes wurde auf fast 50 Kilo geschätzt. Laut Feuerwehr hätten zwar viele Passanten den Notruf gewählt, nicht einer habe aber dem Mann geholfen.

Der Central Park mitten in Manhattan ist nicht nur eines der beliebtesten Ausflugsziele der New Yorker. Weil er die West Side von der East Side trennt, ist er für viele auch der tägliche Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Auch die schottischen Highlands versinken im Schnee: Nach heftigem Winterwetter waren am Freitag Tausende Haushalte ohne Strom. Autofahrer blieben auf den Straßen stecken und mussten zum Teil mehr als 17 Stunden in ihren Wagen ausharren, berichtete der britische Sender BBC am Freitag.

Bereits am Donnerstag war in 45.000 Haushalten der Strom ausgefallen, nachdem der Schnee Leitungen und Masten zum Einsturz gebracht hatte. Während rund 40.000 Haushalten schnell geholfen werden konnte, mussten in einigen Gegenden Tausende Menschen die Nacht ohne Elektrizität verbringen. Einige Gegenden seien für die Reparatur-Teams kaum zugänglich, sagte ein Vertreter der Energiefirma Scottish and Southern Energy der BBC.

Die Behörden von Perth and Kinross im Zentrum Schottlands richteten Not-Unterkünfte ein, in denen sich die Menschen aufwärmen und mit heißen Getränken versorgen konnten. In den Regionen um Aberdeen und Inverness mussten Schulen schließen. Auch der Bahnverkehr war eingeschränkt. Bereits am Mittwoch waren zwei Wanderer durch eine Lawine in den schottischen Bergen nahe des Ortes Glencoe ums Leben gekommen. In Teilen Schottlands sollte es am Freitag weiterschneien.

Bei Temperaturen zwischen 3 Grad in Flensburg und 11 Grad im Emsland regnet es in Deutschland am Freitag meist. Am Samstag und Sonntag jedoch soll es vor allem Schneeregen geben.

Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling

Dabei ist am 1. März meteorologischer Frühlingsanfang, denn die Wetterkundler teilen die Jahreszeiten der einfachen statistischen Berechnung wegen in volle Monate ein. So werden zum Beispiel auch Temperatur-Mittelwerte für ganze Monate errechnet und miteinander verglichen. Der Meteorologen-Winter endet daher mit dem Februar.

Der im Vergleich zu den Vormonaten normalerweise frühlingshafte März wird also komplett zur neuen Jahreszeit gezählt, ebenso wie April und Mai.

Der kalendarische (astronomische) Frühling beginnt erst am 20. März, wenn in diesem Jahr genau um 18.32 Uhr MEZ die Sonne im Zenit über dem Äquator steht und Tag und Nacht gleich lang sind.

Die wetterkundige Landbevölkerung früherer Zeiten kannte gar keine Jahreszeit Frühling (das spätmittelhochdeutsche "vrüelinc" bedeutet etwa "die frühe Zeit"). Damals unterschied man nur einen fruchtbaren (Sommer) und einen unfruchtbaren (Winter) Abschnitt. Obwohl in unseren Breiten bisweilen kühle Temperaturen warme Frühlingsgefühle unterdrücken - vielerorts wird der von Poeten besungene Lenz (das althochdeutsche "lenzo" bedeutet Zeit der längeren Tage) traditionell mit Feuer und Licht gefeiert. Auch Osterfeuer oder das Biikebrennen an der Nordseeküste haben dort ihren Ursprung.

jjc/dpa/apn

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