New York Stadt lässt 2000 Kanadagänse töten
New York - In beiden Triebwerken des Passagierjets, der im Januar nur dank einer gelungenen Notwasserung einem Unglück entgangen war, wurden die Überreste von Vögeln gefunden. Inzwischen ist klar, dass es sich dabei um Kanadagänse gehandelt hat und die Behörden in New York ziehen ihre Konsequenzen: Sie lassen rund 2000 Kanadagänse töten, die für ihren Flug in V-Formation bekannt sind.
Die Gänse werden in einem Umkreis von acht Kilometern um die Flughäfen John F. Kennedy und LaGuardia eingefangen, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Die Aktion finde in den kommenden Wochen statt, während die Vögel in der Mauser seien und nicht fliegen könnten.
Die Stadt lässt auf dem Flughafengelände aus Sicherheitsgründen schon seit Jahren Vögel keulen. Diesmal werden jedoch auch weitere Stadtteile einbezogen, wie es hieß.
Zusammenstöße mit Vögeln sind bei Piloten und Airlines gefürchtet. Die Reparaturen sind teuer - im schlimmsten Fall droht sogar ein Absturz.
Mit raffinierten Methoden versuchen Flughäfen, das Kollisionsrisiko zu verringern.Der Fall des Airbus A320 der Fluggesellschaft US Airways im Januar wurde als das "Wunder auf dem Hudson" bekannt. Der Leistung des Piloten war zu verdanken, dass alle Passagiere die spektakuläre Notlandung im Hudson River überlebt haben.