Nordsee Deutscher Fischtrawler in Flammen
Bremen - Den Notruf der "Gerda Maria" fing die niederländische Küstenwache gegen 21.30 Uhr auf. Sie informierte sofort die englischen Behörden, denn der Fischtrawler befand sich zu diesem Zeitpunkt noch vor der Küste Großbritanniens. Bei der darauf folgenden Rettungsaktion konnten die 26 Seeleute geborgen werden. Wie die Leitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstagmorgen in Bremen berichtete, blieben die 19 Deutschen und sieben Niederländer unverletzt.
Das Unglücksschiff trieb am Morgen dann auf die niederländische Küste zu, sagte DGzRS-Sprecher Andreas Lubkowitz. Es wurde gegen 8.00 Uhr knapp 70 Seemeilen (125 Kilometer) nordwestlich der Insel Texel gesichtet. Derzeit bewege sich die brennende "Gerda Maria" auf Grund der Wind- und Strömungsverhältnisse kaum noch.
Der Havarist gehört den Angaben zufolge der Bremerhavener Westbank Seefischerei GmbH. Das 2122-BRZ-Schiff ist gut 70 Meter lang und mehr als 13 Meter breit.