Nordsee-Insel: Pottwal strandet vor Pellworm - DER SPIEGEL
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Verendetes Tier: Pottwal vor Pellworm

Foto: Carsten Rehder/ dpa

Nordsee-Insel Pottwal strandet vor Pellworm

Ein 15 Meter langer Pottwal ist vor der Nordsee-Insel Pellworm gestrandet. Das Tier ist vermutlich bereits seit einigen Tagen tot. Jetzt soll der Kadaver an Land gezogen und von Tierärzten untersucht werden.
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Pellworm - Der vor der Nordsee-Insel Pellworm gestrandete Wal ist in den Hafen von Meldorf am Festland geschleppt worden. Dort solle der Kadaver an Land gezogen und in den nächsten Tagen zerlegt werden, teilte die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit.

Bei dem auf einer Sandbank verendeten Tier handle es sich nicht wie zunächst angenommen um einen Grindwal, sondern um einen Pottwalbullen, gab die Polizei am Dienstag bekannt. Auch sei das Tier mit etwa 15 Metern fast doppelt so lang wie ursprünglich angenommen.

Am Vormittag nahmen Mitarbeiter des Büsumer Forschungs- und Technologiezentrums Proben von dem Tier. Der Pottwalbulle ist den Angaben zufolge vermutlich seit einigen Tagen tot. Ein Fischer hatte das Tier am Montag auf einer Sandbank rund drei Kilometer westlich von Pellworm entdeckt.

"Die Todesursache kennen wir nicht", sagte der Walexperte der Nationalparkverwaltung, Thomas Borchardt. "Der Wal hat sich wahrscheinlich verschwommen." An Schleswig-Holsteins Westküste stranden immer wieder tote Pottwale - zuletzt drei Tiere im Januar 2002. Wale wandern im Winter aus dem Eismeer bei Grönland in den südlichen Atlantik. Einige von ihnen geraten dabei in die Nordsee und das Wattenmeer.

wit/dpa/dapd