Notarzt: Rettung klappte reibungslos - DER SPIEGEL
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Notarzt Rettung klappte reibungslos

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Brühl - Feuerwehrleute, Sanitäter und Angehörige des Technischen Hilfswerks hätten erst vor etwa einem Jahr das Verhalten nach einem Zugunglück in einer großen Übung simuliert. Auch auf Grund dieser Erfahrungen sei die "übliche Chaos- Phase nur sehr kurz" gewesen, sagte der Leitende Notarzt des Erftkreises Heinz-Albert Brüne.

Alle Verletzten seien innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit versorgt und in eines der 16 umliegenden Krankenhäuser transportiert worden. "Die Retter arbeiteten Hand in Hand und ohne Hektik." Ein Zuggast, der extrem eingeklemmt war und deshalb als tot gegolten hatte, sei nach mehreren Stunden doch noch lebend aus den Trümmern herausgeschnitten worden.

Großes Lob und Dank zollte der Notarzt den Anwohnern. Sie hätten einige der Verletzten in ihren Wohnungen versorgt. Dutzende von äußerlich unverletzten Zuggästen waren nach den Worten von Brüne unmittelbar nach dem Unglück mit ihren Koffern über das Bahnhofsgelände geirrt. Das Mitnehmen von Koffern in dieser Situation nannte der Notarzt eine "typische Schock-Reaktion".