Notbremsung 23 LTU-Passagiere verletzt
Zürich - Nach einem missglückten Start eines Urlauber-Jets in der Dominikanischen Republik sind am Dienstag alle 285 Passagiere mit einer Ersatzmaschine in Düsseldorf gelandet. Bei dem Startabbruch in Punta Cana waren nach neuesten Angaben 23 Passagiere verletzt worden. Drei von ihnen hätten bei ihrem Ausstieg über Notrutschen "leichte Knochenbrüche" erlitten, berichtete LTU- Sprecher Pierre de la Motte am Dienstag in Düsseldorf. Sie seien in einem dominikanischen Krankenhaus behandelt worden.
Den Angaben zufolge hatte der Pilot des Airbus 330-300 der Chartergesellschaft LTU auf dem Flughafen Punta Cana im Osten des Landes am Sonntagabend (Ortszeit) wegen eines überhitzten Triebwerks eine Notbremsung vollzogen. Das Triebwerk habe extrem geglüht, jedoch nicht gebrannt, hieß es bei der LTU. Bei der vollbetankten Maschine habe zu keiner Zeit Explosionsgefahr bestanden. Einige Fluggäste berichteten nach Angaben der LTU von Panik direkt nach dem Startabbruch.
Möglicherweise seien Vögel in das Triebwerk geraten, vermutete der LTU-Sprecher. Vor dem Start sei die Maschine von einem Mechaniker überprüft worden.