Airbus-Notlandung in London Die Crew rief nur noch: "Raus, raus!"
Londoner Flughafen Gatwick: Airbus der Virgin Atlantic nach der Notlandung
Foto: LUKE MACGREGOR/ ReutersLondon - Der Airbus befand sich auf dem Weg nach Florida, als er umkehren und zu einer Notlandung ansetzen musste. Kurzzeitig sei Panik an Bord ausgebrochen, berichtete ein Fluggast. "Die Crew rief nur noch: 'Raus, Raus!'", sagte Tom Aldridge dem Sender BBC. 299 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder verließen die Maschine über Notrutschen.
15 Passagiere erlitten am Montag leichte Verletzungen. Ein Feuerwehrsprecher erklärte, es habe Berichte über "ein kleines Feuer" an Bord gegeben. Die Airline selbst äußerte sich nicht zur Art des Notfalls, erklärte aber, der Kapitän habe wegen eines technischen Problems sicherheitshalber eine Evakuierung angeordnet, nachdem die Maschine sicher notgelandet war.
Der Flughafen Gatwick musste für mehr als anderthalb Stunden geschlossen werden. Um 14 Uhr (Ortszeit) konnte der Betrieb aber wieder aufgenommen werden. Virgin Atlantic kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.
Auch in Dublin kam ein Flieger runter
Auch in der irischen Hauptstadt Dublin kam es am Montag zu einer Notlandung: Hier musste ein Passagierjet der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Airlines landen, sagte eine Sprecherin des Flughafens in Dublin. Das Flugzeug mit mehr als 200 Passagieren an Bord war auf dem Weg von Istanbul nach New York. Das Cockpit habe gegen 16 Uhr um Landeerlaubnis in Dublin gebeten. Alle Reisenden seien in Sicherheit, sagte die Sprecherin. In dem Flugzeug hatte die Crew ein Mobiltelefon entdeckt, das herrenlos auf der Toilette lag. Man befürchtete einen Sprengsatz. Es stellte sich jedoch heraus, dass ein Passagier sein Handy dort nur aufladen wollte.