Österreich: Vier Tote bei Busunglück - DER SPIEGEL
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Österreich Vier Tote bei Busunglück

Für 50 Menschen an Bord eines tschechischen Reisebusses endete die Rückreise aus den Sommerferien mit einem schweren Unfall. Vier von ihnen starben, weil der Fahrer einem Hirsch ausweichen wollte.
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Wien - Bei einem schweren Busunglück in Österreich sind am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen und 38 zum Teil schwer verletzt worden. Der tschechische Reisebus kam gegen fünf Uhr morgens bei Schrems in Niederösterreich von der Straße ab, stürzte acht Meter tief in einen Graben und kam auf dem Dach zum liegen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer versucht, einem Hirsch auszuweichen.

In einer ersten Erklärung der Polizei hatte es noch geheißen, der Fahrer habe ausgesagt, er sei von einem Pkw bedrängt worden, der versucht habe, ihn zu überholen. Sprachprobleme hätte zu dem Missverständnis beigetragen, erklärte die Polizei. An Bord des Busses waren rund 50 Menschen, darunter auch Behinderte und ihre Betreuer. Die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete, sie seien auf der Heimreise von einer Ausflugsfahrt nach Kroatien gewesen.

Die österreichischen Rettungskräfte lösten in der Region einen Großalarm aus: Sechs Notarzt- und 41 Rettungswagen waren laut APA im Einsatz. Knapp 100 Sanitäter sowie Notärzte kümmerten sich um die medizinische Versorgung am Unfallort. Mit Einsetzen der Morgendämmerung wurden noch drei Notarzthubschrauber zur Unglücksstelle beordert. Zu den Bergungsarbeiten rückten 95 Feuerwehrleute mit 21 Fahrzeugen an.

stx/AP