Oktoberfest: Wiesn-Bummel endet im Schornstein - DER SPIEGEL
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Oktoberfest Wiesn-Bummel endet im Schornstein

Er wollte sich nach einem Besuch des Münchner Oktoberfests nur den langen Heimweg ersparen und bei Freunden übernachten. Doch statt in deren Gästebett zu landen, blieb ein 27-jähriger Mann auf dem Weg dorthin in einem Kaminschacht stecken. Erst nach vielen Stunden wurde er gerettet.
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München - Der 27-Jährige hatte nach Angaben der Polizei am Mittwoch zunächst mit einem befreundeten Pärchen das Oktoberfest besucht und sich danach noch alleine dem Nachtleben in der Innenstadt gewidmet. Gegen 02.00 Uhr beschloss er, sich den langen Heimweg in den Münchner Osten zu ersparen und stattdessen bei dem befreundeten Paar wegen einer Bettstatt vorstellig zu werden. Als dort allerdings niemand öffnete, begab sich der junge Mann über ein offenes Fenster des Nachbargebäudes auf das Dach, um von dort in die Wohnung der Freunde einzusteigen. Als er dabei über eine vermeintliche Mauer steigen wollte, entpuppte sich diese als stillgelegter Kamin, in den der junge Zecher fiel.

In der Folge rutschte der junge Mann Stück für Stück den 60 mal 40 Zentimeter engen Schacht nach unten, bis er nach 28 Metern den Boden erreichte. Alle Versuche, sich aus dem Schornstein zu
befreien, schlugen fehl. Das gegen 04.00 Uhr in seine Wohnung zurückkehrende Paar bemerkte nichts von der misslichen Lage des Freundes, so dass dieser erst am nächsten Nachmittag befreit werden konnte. Angestellte eines Hotels hatten seine leisen Hilferufe vernommen und die Polizei alarmiert hatten. Der junge Mann zog sich bei dem ungewöhnlichen Sturz lediglich Abschürfungen und blaue Flecken zu.

kai/AP