Olympia in London Australischer Ruderer nach Randale festgenommen
Australischer Ruderer Joshua Booth: Tumulte auf Polizeistation in London
Foto: Armando Franca/ APLondon - Weil Joshua Booth betrunken eine Schaufensterscheibe zertrümmert haben soll, wurde er am Mittwochabend von der britischen Polizei festgenommen. So endete für den australischen Ruderer ein frustrierender Olympia-Tag erst auf der Polizeistation und dann im Krankenhaus.
Nach der Festnahme kam es auf der Polizeiwache zu weiteren Tumulten. Der 21-jährige Booth wurde dabei leicht am Kopf verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das bestätigte Australiens Chef de Mission Nick Green.
"Es war wohl Alkohol im Spiel", sagte Green, der aber noch nicht alle Details kannte. Er wisse lediglich, dass Booth, der mit dem Achter im Finale lediglich Platz sechs belegt hatte, sich in der Polizeistation den Kopf angeschlagen habe: "Inzwischen ist er aber wieder im olympischen Dorf."
Green sagte, dass zunächst keine Strafe verhängt worden sei, die Polizei den Fall aber noch untersuche und Booth am Freitag noch einmal auf dem Revier erscheinen müsse. Weitere Kommentare gab er mit dem Verweis auf die laufende Untersuchung nicht ab.