Olympic Nationalpark: Wanderer von Bergziege getötet - DER SPIEGEL
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Olympic Nationalpark Wanderer von Bergziege getötet

Für Robert B. endete ein Wanderausflug im Nordwesten der USA tödlich: Eine Bergziege fiel den 63-Jährigen an, als er im Olympic Nationalpark eine Pause einlegte. Das Tier verletzte ihn so schwer, dass er später starb.
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San Francisco - Robert B., der mit seiner Frau und einem Freund auf einer Wandertour bei Klahhane Ridge unterwegs gewesen sei, habe bei einer Begegnung mit einem Ziegenbock tödliche Verletzungen davongetragen, sagte eine Sprecherin des Olympic Nationalparks im Bundesstaat Washington. Der 63-jährige Mann sei im Krankenhaus gestorben.

Die genauen Umstände des Vorfalls, der sich bereits am Samstag ereignete, seien noch unklar. Laut Augenzeugen waren die drei Wanderer beim Mittagessen, als die Ziege Robert B. angriff. Der 63-Jährige habe noch versucht, das Tier wegzuscheuchen. Doch es blieb hartnäckig und blieb Augenzeugen zufolge so lange auf seinem Opfer stehen, bis es mit Steinen vertrieben wurde.

An den Hörnern der Bergziege wurden Blutspuren entdeckt, nachdem Mitarbeiter des Nationalparks das Tier nach dem Angriff erschossen. Eine Untersuchung solle nun Klarheit darüber bringen, ob das Tier möglicherweise krank oder verletzt war. Angriffe von Bergziegen seien "sehr, sehr ungewöhnlich", sagte die Sprecherin.

jjc/AFP

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