Opernball: Die Prominenz walzt - DER SPIEGEL
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Opernball Die Prominenz walzt

Es gibt Dinge, auf die kam man sich einfach verlassen. Zum Beispiel darauf, dass sich die Society in Wien zum Operball trifft. Und darauf, dass die nicht geladenen Demonstranten zum Kontrast eine Krawallparty veranstalten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Im Drei-Viertel-Takt walzten die Paare durch den Ballsaal

Im Drei-Viertel-Takt walzten die Paare durch den Ballsaal

Foto: AP
Ausverkauft: 4500 Karten wurden für das Topereignis verkauft

Ausverkauft: 4500 Karten wurden für das Topereignis verkauft

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Während die Paare das Tanzbein schwangen, sorgten 1000 Beamte vor der Oper für Ruhe

Während die Paare das Tanzbein schwangen, sorgten 1000 Beamte vor der Oper für Ruhe

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Wien - Fast ohne Zwischenfälle ist der diesjährige Opernball zu Ende gegangen. Während im schönsten Ballsaal der Welt rund 4500 durchgestylte Gäste zu Walzerklängen das Tanzbein schwangen, protestierten im Umfeld der Staatsoper bis zu tausend Demonstranten gegen die Veranstaltung. Zwischen 60.000 gelben, rosa- und orangefarbenen Rosen drängten sich die festlich gekleideten Paare. Neben dem österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer waren die finnische Staatspräsidentin Tarja Halonen und ihr slowakischer Kollege Rudolf Schuster gekommen. Thomas Gottschalk, der frühere RTL-Geschäftsführer Helmut Thoma und der Coca-Cola-Chef Douglas Duft saßen ebenso im Publikum wie Claudia Cardinale, die vom Baulöwen Richard Lugner und seiner Frau Christina für ihre Anwesenheit bezahlt wurde.


 

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Auf den Straßen rund um die Oper war es im Gegensatz zum Vorjahr ruhig geblieben. Dafür sorgten auch mindestens tausend Beamte in Uniform und Zivil. Nur einen kurzen Zwischenfall gab es, als Steine und Holzstücke flogen und Feuerwerkskörper gezündet wurden. Zwei Demonstranten wurden festgenommen, drei Polizisten leicht verletzt, hieß es am Freitagmorgen. Im vergangenen Jahr waren nach schweren Ausschreitungen 42 Menschen festgenommen worden.