Oregon: Labrador rettet Bergsteigern das Leben - DER SPIEGEL
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Oregon Labrador rettet Bergsteigern das Leben

Ein schwarzer Labrador hat drei Bergsteigern, die am Mount Hood über einen Felsvorsprung gestürzt und 150 Meter in die Tiefe gerutscht waren, das Leben gerettet. Der Hund legte sich quer über die frierenden Wanderer und wärmte sie bei eiskalten Temperaturen.
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Government Camp - In 2250 Metern Höhe mussten die beiden abgerutschten Frauen und der Mann bei eisigen Temperaturen übernachten. "Der Hund rettete ihnen wahrscheinlich das Leben", sagte Erik Brom von der Bergwacht in Portland. In der Nacht zum Montag habe es in den Bergen einen höllischen Wind gegeben.

Die schnelle Rettung war aber nur deswegen möglich, weil die drei Bergwanderer ein GPS-Gerät dabei hatten und so ihre genaue Position angeben konnten. "Deswegen ist es eine Rettung geworden und keine Bergung", sagte Nick Watt von der Polizei des Bezirks Clackamas. "Sie haben alles richtig gemacht."

Die drei waren mit fünf weiteren Wanderern am Samstag zur Gipfelbesteigung des 3425 Meter hohen Mount Hood aufgebrochen. Beim Abstieg gerieten sie in schlechtes Wetter. Dann kam es zu dem Unglück, das dank ihres tierischen Begleiters namens "Velvet" glimpflich ausging.

"Wir sind völlig durchnässt und halb erfroren", sagte eine der beiden Frauen. Das Rettungsteam brachte eine am Kopf verletzte Frau ins Krankenhaus nach Portland. Die beiden anderen Wanderer, zwei Lehrer im Alter von 34 Jahren, wurden ins Skizentrum Timberline Lodge gebracht, wo sich der Rest der Wandergruppe aufhielt.

Erst im Dezember kamen am Mount Hood drei Bergsteiger ums Leben, die kein GPS-Gerät mit sich führten. Nach tagelanger Suche wurde nur einer von ihnen tot aufgefunden. Als Todesursache wurde Unterkühlung festgestellt. In den vergangenen 25 Jahren kamen mehr als 35 Menschen am Mount Hood ums Leben, der als einer der meistbestiegenen Berge der Welt gilt.

jjc/AP