Orkan Jeanett 28 Menschen starben im Sturm
Hamburg - Bis zum Morgen zog Sturmtief "Jeanett" über den Osten Deutschlands hinweg. Während der Sturm am Sonntag im Westen erhebliche Schäden verursacht hatte, blieben die Auswirkungen während der Nacht im Osten begrenzt. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia muss am Vormittag von der Ostsee bis zum Erzgebirge aber noch mit schweren Sturm- und Orkanböen gerechnet werden. Erst am Nachmittag flaue der Wind ab.
Züge gestoppt: THW-Mitarbeiter reparieren eine heruntergerissnene Oberleitung bei Bonn
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Sachschäden in ganz Deutschland: In Erfurt wird ein Baugerüst weggeweht
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Von Trümmern erschlagen: Im westfälischen Hamm wurde ein Mann durch ein herabstürzendes Dach getötet
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Blockierte Fahrbahnen: Feuerwehrleute beseitigen umgestürzte Bäume
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Umgestürzte Bäume: Auch Hamburg wurde von "Jeanetts" Orkanböen heimgesucht
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Feuerwehr im Dauereinsatz: Im Hambruger Hafen bergen die Einsatzleute umgestürzte Container
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Schäden auch in Ostdeutschland: Abgestürzter Kirchturm im thüringischen Stotternheim
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Dachschaden: Vielerorts wurden Autos von umgerissen Bäumen getroffen - wie hier in Koblenz
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Sturmtief "Jeanett": Verwüstung auch im hessischen Heusenstamm
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Besonders schwer traf es am Sonntag Nordrhein-Westfalen, wo allein fünf Menschen bei sturmbedingten Unfällen starben. Auch in Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein gab es Todesopfer. In Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz kamen mehrere Menschen durch das Orkantief ums Leben.
Tief "Jeanett" erreichte zum Teil Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern. Dabei wurden ganze Landstriche verwüstet: Bäume und Strommasten stürzten um, Gebäude wurden beschädigt, Dächer abgedeckt. Starke Regenfälle überfluteten Straßen und Keller. Wegen Lebensgefahr wurden die Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Der Flug- und Bahnverkehr brach vielerorts zusammen. Zehntausende Bahnreisende saßen noch in der Nacht teilweise stundenlang in blockierten Zügen fest, Straßen und Autobahnen waren gesperrt.
Auch am Montagmorgen hatten die Einsatzkräfte noch keine Übersicht über das ganze Ausmaß der Schäden. Vielfach waren noch Straßen und Bahnverbindungen blockiert.