Oscar-Roben: Eingehüllt in Omas Tischdecke - DER SPIEGEL
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Mode auf dem Oscar-Teppich: The Good, the Bad, the...

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Oscar-Roben Eingehüllt in Omas Tischdecke

Es ist die Nacht des Jahres in Hollywood: Selbst wer bei den Oscars keinen Preis holt, muss verdammt gut aussehen. Doch das kann ja nicht immer gelingen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Los Angeles - Für welchen Designer entscheiden sich die Stars? Welche Farbe liegt im Trend? Wie tragen die Damen die Haare? Die Fragen rund um die Garderobe der Gäste - vor allem der weiblichen - beschäftigen die Beobachter der Oscar-Verleihung schon seit Wochen. Beim Aufmarsch auf dem roten Teppich werden nun die gut gehüteten Geheimnisse gelüftet.

Die als beste Schauspielerin nominierte Jennifer Lawrence gehörte zu den ersten, die sich in der Nacht auf Montag vor dem Kodak Theatre in Hollywood den Fotografen stellten. In einem extrem figurbetonten roten Kleid des brasilianischen Calvin-Klein-Designers Francisco Costa, das an einen Baywatch-Badeanzug erinnerte, wagte sich die 20-Jährige auf den zehn Meter breiten und 152 Meter langen Teppich, der in Wahrheit purpurfarben ist, weil das im Fernsehen besser aussieht.

Die jüngste Nominierte, die erst 14 Jahre alte Hailee Seinfeld, die als beste Nebendarstellerin in "True Grit" ins Rennen ging, zeigte sich in einem ihrem Alter angemessenen Kleid in blassrosa und verkündete stolz: "Ich fühle mich wie eine Prinzessin."

Trotz eisiger Kälte wagten sich zahlreiche Hollywood-Schönheiten auch in diesem Jahr in schulterfreie Roben. Mila Kunis, die neben Natalie Portman in "Black Swan" mitspielt, setzte auf fliederfarben,

Melissa Leo, die den Oscar als beste Nebendarstellerin in "The Fighter" erhielt, trug ein Kleid aus weißer Spitze, das allerdings stark an Omas Tischdecke erinnerte. Als die Schauspielerin auf die Bühne schritt, um ihre Auszeichnung entgegenzunehmen, konnte man jedoch die besondere Raffinesse der Robe erkennen: den Schlitz.

siu/AP

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