Ostermesse: Papst segnet Stadt und Erde - DER SPIEGEL
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Ostermesse Papst segnet Stadt und Erde

Ein sichtlich angeschlagener Papst Johannes Paul II. hat auf dem Petersplatz die Ostermesse zelebriert. Zum Segen "Urbi et Orbi" schaffte er es nicht mehr auf den Balkon.
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Rom - Zehntausende Gläubige versammelten sich am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom, darunter auch viele deutsche Touristen. Der Papst übermittelte in 63 Sprachen Osterwünsche an die Christen. Auf Deutsch sagte er: "Frohe und gesegnete Ostern! Der Friede des Auferstandenen sei mit Euch!"

Allerdings sprach der Papst den Segen "Urbi et Orbi" nicht wie sonst üblich von der Loggia der Peterskirche, sondern direkt vom Petersplatz aus, wo er kurz zuvor die Ostermesse gehalten hatte. Im Vatikan hieß es dazu, man habe ihm den mühsamen Weg zur Loggia ersparen wollen. Das fast 81-jährige Kirchenoberhaupt hat starke Probleme beim Gehen.

In seiner Osterbotschaft rief Johannes Paul II. zum Frieden in der Welt auf. Friede sei auch dort möglich, wo schon viel zu lang gekämpft werde, sagte der Papst und verwies auf die angespannte Lage im Nahen Osten und auf dem Balkan.

Bei der Messe wirkte der gebrechliche Papst sichtbar erschöpft. Die ausgedehnten Osterfeierlichkeiten gelten für ihn als besonders anstrengend. Er sprach allerdings mit klarer, fester Stimme.