Osterwochenende: Traumwetter für die Eiersuche - DER SPIEGEL
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Wetter: Deutschland erwartet traumhaftes Ostern

Foto: Bodo Marks/ dpa

Osterwochenende Traumwetter für die Eiersuche

Sommer gibt es in diesem Jahr schon zu Ostern: Hoch "Tijen" sorgt am Wochenende für Traumwetter. Wer den Staus entgeht, darf sich über Temperaturen von mehr als 20 Grad freuen - und Sonne satt.
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Offenbach/Bochum - Die Osterfeiertage stehen bevor, und Deutschland kann sich dank Hoch "Tijen" auf Traumwetter freuen. "Es wird ein sehr freundliches und warmes Osterwochenende", sagt Roland Vögtlin, Meteorologe beim Wetterdienst meteomedia.

Tatsächlich sind die Aussichten verlockend: "Die Temperaturen liegen um 20 bis 25 Grad, am Rhein sogar noch darüber", sagt Vögtlin. Nur an der Küste könne es wegen des Windes kühler werden - um 15 Grad, teilweise auch etwas darunter. Damit wird es in Deutschland wärmer als auf der Ferieninsel Mallorca.

Meteorologen rechnen für das gesamte Osterwochenende mit 10 bis 13 Sonnenstunden täglich - lediglich über dem südlichen Bergland und am Montag im Süden könne es teilweise etwas weniger Sonnenschein werden.

Erhöhte Waldbrandgefahr

Für Ostereisucher sind das gute Nachrichten: "Der Suche im Freien steht nichts im Wege - die Chancen auf eine Suche im Trockenen sind sehr gut", so Vögtlin. Auch wer die Grillparty im Freien geplant hat, kann beruhigt sein: Regen soll es nur wenig geben. Lediglich am späten Nachmittag und abends könne es im Süden und Westen vereinzelt zu Schauern kommen, so Vögtlin. Von der Eifel bis zum Alpenrand und Schwarzwald gebe es bis Sonntag eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 20 bis 30 Prozent, die am Montag im Süden auf etwa 40 Prozent steigen könne.

In vielen Regionen Deutschlands wäre ein wenig Regen womöglich sogar erwünscht. Denn durch den Sonnenschein herrscht erhöhte Waldbrandgefahr. Insbesondere mit Osterfeuern, so Vögtlin, sollte man im Wald und auf trockenen Flächen vorsichtig sein.

Für Hunderttausende auf dem Weg zu Freunden, Verwandten oder in den Urlaub steht jedoch vor der Osterfreude der Frust im Stau. Schlimmster Stautag dürfte aber schon Gründonnerstag gewesen sein. Besonders ärgerlich: Die Ölkonzerne nutzen die Reisewelle nur allzu gern für Preiserhöhungen. Der bundesweite Durchschnittspreis für Superbenzin lag am Donnerstag bei 1,58 bis 1,59 Euro. Das entspricht den Preisen in den vergangenen beiden Wochen. Damit ist Benzin fast so teuer wie im Rekordsommer 2008. Diesel ist etwas günstiger geworden und kostet im Schnitt 1,46 Euro.

ulz/dapd/dpa/AFX

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