650 Juist-Urlauber stecken im Wattenmeer fest - DER SPIEGEL
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Hunderte Urlauber sitzen fest Ostfriesen-Fähre läuft im Nordseeschlick auf

Mehr als 600 Juist-Urlauber haben am Morgen mit dem Schiff die Heimreise angetreten. Doch bis sie das Festland erreichen, dürfte es noch dauern.
MS Frisia II: Fahrt endet im Watt
MS Frisia II: Fahrt endet im Watt

MS Frisia II: Fahrt endet im Watt

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Eine Fähre ist bei der Überfahrt von der Nordseeinsel Juist nach Norddeich im Watt steckengeblieben. Die AG Reederei Norden-Frisia war am Morgen um 6.45 Uhr außerplanmäßig mit fünf Schiffen von Juist abgefahren, um Urlaubsgäste aufs Festland zu bringen.

"Vier Schiffe haben es mehr oder weniger problemlos geschafft, die Frisia II ist im Schlick aufgelaufen", sagte der Fahrdienstleiter der Reederei, Ralf Ackermann. An Bord des 63,5 Meter langen Schiffes sind 650 Passagiere und etwa ein Dutzend Besatzungsmitglieder. Von da an hieß es: Warten auf das nächste Hochwasser, das um 19.37 Uhr kommen sollte. Erst am Dienstagabend war das Schiff wieder flott und konnte in den Festlandhafen einlaufen.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage bereitet die Heimreise Urlaubern in Ostfriesland Probleme. Am Sonntag war wegen des Wintereinbruchs in der Region ein IC kurz hinter Norddeich steckengeblieben.

Wegen überfrorener Oberleitungen wurde der Zug in den Bahnhof Norddeich zurück geschleppt. Dort mussten die Fahrgäste übernachten. Der Zug konnte erst am Montag weiterfahren und kam mit 22 Stunden Verspätung in Köln an.

sms/dpa

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