Ostsee: Polizei gibt Entwarnung nach vermeintlichem Schlauchbootunfall - DER SPIEGEL
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Ostsee Polizei gibt Entwarnung nach vermeintlichem Schlauchbootunfall

Rettungsschiffe und Hubschrauber waren in der Ostsee vor Usedom im Einsatz - weil nach einem angeblichen Schlauchbootunfall mehrere Menschen als vermisst galten. Jetzt hat die Polizei Entwarnung gegeben.
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Bansin/Wolgast - Ein vermeintlicher Schlauchbootunfall in der Ostsee hat sich als Irrtum erwiesen. Offenbar sei ein Kinderschlauchboot aus dem Badebereich vor Bansin auf Usedom abgetrieben. Die Besitzer hätten versucht, es noch aus dem Wasser zu ziehen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wolgast.

Der Vorfall hatte am Samstag eine groß angelegte Rettungsaktion mit Schiffen und Hubschraubern ausgelöst, weil Badegäste zwei bis vier verunglückte Menschen in dem Schlauchboot gesehen haben wollten. Tatsächlich aber seien die vermeintlich Verunglückten an den Strand zurückgekehrt.

"Dennoch ist es besser, Alarm zu schlagen, wenn etwas Ungewöhnliches passiert", sagte der Polizeisprecher. "Wir rücken lieber einmal zu viel aus als einmal zu wenig."

An der Suche hatten sich auch der polnische Grenzschutz und zwei Fahrgastschiffe beteiligt. Das gekenterte Schlauchboot wurde gesichtet, trieb aber wegen starker Strömung und hoher Wellen davon.

wit/dpa