Pamplona Was Männer zum Rasen bringt
In einer engen Gasse rutschen einem Stier die Beine weg
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Nackter Protest: Tierschützer verurteilen den Lauf
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Jeden Morgen findet in dieser Woche ein Rennen statt
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Seit 1591 wird in Pamplona das Stierfest gefeiert
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Tausende kommen jährlich, um an dem Spektakel teilzunehmen
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Ernst Hemingway machte das Fest in Pamplona international berühmt
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Pamplona - Das erste Stierrennen der Woche startete pünktlich am Montagmorgen. Mehrere tausend tollkühne Läufer, in der Mehrzahl Männer, rannten sich die Lungen aus dem Leib, um nicht von den Hörnern der sechs Kampfstiere aufgespießt zu werden oder zwischen den Beinen der sechs Ochsen zu gelangen, die mit der wilden Meute durch die engen Gassen rasten.
Die Tiere werden bei dem Lauf auf der 825 Meter langen Strecke durch die Altstadt zur Stierkampfarena getrieben, wo die Kampfstiere später von Toreros getötet werden. Die Ochsen sollen dafür sorgen, dass die Stiere während des Rennens in einer Gruppe zusammenbleiben.
Größere Verletzungen gab es diesmal nicht. Einige Läufer rutschten lediglich auf dem glatten Kopfsteinpflaster aus und wurden von den Tieren oder anderen Läufern getreten. Das Rennen dauerte zweieinhalb Minuten, was in etwa dem Durchschnitt entspricht.
Bei den Stierrennen, die das spanische Fernsehen live überträgt, werden regelmäßig Läufer verletzt. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1924 kamen 13 Personen ums Leben, zuletzt 1995 ein 22-jähriger Amerikaner. Das Volksfest San Fermin fand erstmals 1591 statt. International bekannt wurde es durch Ernest Hemingways 1926 erschienenen Roman "Fiesta".