Panda-Baby in Washington geboren - DER SPIEGEL
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Panda-Nachwuchs in Washington: "Wir haben ein Baby"

Foto: AP/Smithsonian National Zoo

Begeisterung in Washington Panda-Nachwuchs für Mei Xiang

"Wir haben ein Baby": Im Zoo von Washington hat Panda-Weibchen Mei Xiang Nachwuchs zur Welt gebracht. Nach mehreren Fehlgeburten war sie im März künstlich befruchtet worden.
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Washington - Die Geburt eines Großen Pandas hat im Zoo von Washington Begeisterung ausgelöst. "Wir haben ein Baby", teilte die Zooverwaltung auf Twitter mit. Panda-Weibchen Mei Xiang hatte das noch namenlose Jungtier am späten Freitagnachmittag (Ortszeit) zur Welt gebracht.

Mei Xiang habe sich sofort um ihren winzigen Nachwuchs gekümmert, teilte der Zoo mit. Pandabären wiegen kurz nach ihrer Geburt in der Regel weniger als ein Kilogramm. Er sei begeistert, das Quieken des kleinen Pandas zu hören, sagte Zoodirektor Dennis Kelly, es klinge offenbar gesund.

Ihr erstes Baby brachte Mei Xiang 2005 zur Welt. Ein im vergangenen September geborenes Jungtier starb nach wenigen Tagen aufgrund einer Erkrankung der Leber. Zwischen 2007 und 2012 erlitt die Pandabärin fünf Fehlgeburten. Im März wurde sie künstlich befruchtet, weil eine Fortpflanzung mit ihrem Gefährten Tian Tian auf natürlichem Wege nicht zustande kam.

Der Große Panda gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Erde. Nur noch 1600 Exemplare leben in freier Wildbahn, 300 weitere werden in Zoos gehalten.

hut/AFP/AP