Panikattacken Harald Schmidt auf der Couch
Köln - Inzwischen, sagt der Late-Night-Talker, habe er seine "klaustrophobischen Zustände" aber überwunden. Vielen seiner Show-Kollegen sei es nicht anders gegangen. "Wenn ich wohin komme, wollen die Leute ein Autogramm. Und wenn ich in ein Kaufhaus gehe, fahren mir die Kinder auf der Rolltreppe hinterher", so Harald Schmidt im Interview mit der Fernsehzeitschrift "Prisma". Weil er sich von Menschen bedrängt fühle, sei er beim Psychologen gewesen.
Es gebe Leute, die es "sich zur Lebensaufgabe gemacht" hätten, "mir mal zu sagen, wie sie mich finden. Ich muss damit rechnen, dass der Security-Typ, der meinen Mantel durch den Scanner laufen lässt, sagt: ,Sie sind ein Arschloch'."
Veränderungen in seiner Sendung denkt der deutsche Letterman nicht einmal an - "Schmidt bleibt Schmidt". Doch neben dem Night-Talk drängt es den 40-Jährigen zu Höherem: "Eine Hauptrolle am Burgtheater, in einem Ein-Personen-Stück. Die Wiener Philharmoniker beim Neujahrskonzert dirigieren. In einem Scorsese-Film mitspielen. Meine Ziel-Parole aber war immer: ,Seht her, hier kommt der Erfinder des Showgeschäfts'."