Papagei aus "Pippi Langstrumpf" Hoffnung für Douglas
Papagei Douglas
Foto: DPA/ Malmö Reptil-CenterEs gibt noch Hoffnung für Douglas: Der Papagei aus dem "Pippi Langstrumpf"-Film "Pippi in Taka Tuka Land" könnte ein neues Zuhause in Deutschland bekommen. In seinem Käfig im Reptilienzoo in Malmö ist laut dem schwedischen Landwirtschaftsamt nicht genug Platz für den 49-jährigen Papageien, der im Film Rosalinda heißt, und seine Papageien-Gefährtin.
Die Vögel könnten darin nicht fliegen und bräuchten eine Voliere von mindestens 30 Quadratmetern. Wenn das nicht möglich sei, müssten die Vögel eingeschläfert werden, hieß es. Daraufhin erreichten Zoobetreiber Frank Madsen Anfragen aus aller Welt. Viele Menschen hätten angeboten, die beiden Papageien bei sich aufzunehmen, sagte Madsen der Zeitung "Sydsvenskan" in Schweden. "Aber sie können nicht bei einer Privatperson leben. Sie müssen in einen Tierpark."
Deshalb steht Madsen nun auch in Kontakt mit einem Familienzoo in Süddeutschland. "Aber ich weiß noch nicht, ob ich sie dorthin transportieren kann und darf", sagte Madsen. Findet er keine Lösung für das Platzproblem, muss Douglas im schlimmsten Fall sterben.
In dem Film "Pippi in Taka Tuka Land" von 1970 ist der Papagei Rosalinda mit Pippis Vater Efraim Langstrumpf in einem Turmverlies eingesperrt, um ihn auszuspionieren. Denn der Kapitän hat einen Schatz versteckt - und die Piraten, die ihn gefangen halten, hoffen, dass er dem Papageien im Schlaf das Versteck verrät.