Papst-Besuch: Bayern wartet auf Benedikt - DER SPIEGEL
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Papst-Besuch Bayern wartet auf Benedikt

In wenigen Stunden ist es so weit: Am Nachmittag soll Papst Benedikt XVI. auf dem Münchner Flughafen landen – der Beginn seiner sechstägigen Reise durch Bayern. Der Besuch wird Hunderttausende Gläubige anziehen, Tausende Sicherheitskräfte beschäftigen und Millionen Euro kosten.
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Hamburg - Wenn die Sondermaschine planmäßig um 15.30 Uhr auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen landet, wartet ein großer Bahnhof auf den Papst: Das Staatsoberhaupt des Vatikans wird mit militärischen Ehren empfangen, Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Stoiber (CSU) werden auf dem Rollfeld dabei sein.

Am späten Nachmittag soll das Oberhaupt der katholischen Kirche dann mit dem Papamobil durch die Straßen von München zum Marienplatz fahren. Um 17.30 Uhr ist ein Gebet an der Mariensäule auf dem Marienplatz geplant. Später dann wird der Pontifex Maximus in der Residenz mit Köhler, Merkel und Stober sprechen. Am Abend wird das Papamobil dann noch einmal durch die Straßen der bayerischen Hauptstadt rollen – zum Erzbischofshof, wo Benedikt Quartier beziehen wird.

Einer der Höhepunkte des päpstlichen Heimatbesuchs steht morgen auf dem Programm: In München wird er mit Hunderttausenden Besuchern einen Gottesdienst unter freiem Himmel feiern. Die zweite gro0e Open-Air-Messe mit Benedikt XVI. ist für Dienstag in der Nähe von Regensburg geplant.

Stationen seines Lebens

Bevor der Papst am Donnerstag wieder abreist, wird er außerdem noch den Marien-Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl am Inn und Freising besuchen. Der frühere Erzbischof von München und Freising reist damit zu den Stationen, an denen früher in Bayern gelebt und gearbeitet hat.

An allen Orten wird mit einem großen Ansturm von Gläubigen gerechnet: In München rechnet die Polizei damit, dass am Wochenende mindestens eine halbe Million Besucher in der Stadt sind. Es könnten aber auch doppelt so viele werden, heißt es aus dem Polizeipräsidium. Etwa 5000 Polizisten werden allein in München im Einsatz sein. Für die drei Bistümer, die der Papst besucht, entstehen nach ersten Schätzungen Kosten von mehr als 20 Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Ausgaben des Staates, unter anderen für die Sicherheitsvorkehrungen.

sac/dpa/ddp/AFP

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