Papst-Kindheit: Joseph wünscht sich einen Teddybär - DER SPIEGEL
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Papst-Kindheit Joseph wünscht sich einen Teddybär

Eine Einwohnerin von Marktl am Inn erinnert sich an die Kindheit des Papstes: Der kleine Joseph Ratzinger habe oft vor einem Schaufenster gestanden, in dem ein Teddybär ausgestellt war. Eines Tages fehlte das Kuscheltier und der Junge habe fürchterlich geweint.
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Marktl am Inn - Wenn Teresa Wipir an Papst Benedikt XVI. zurückdenkt, erinnert sie sich auch an ein Kuscheltier. Der damals zwei Jahre alte Joseph Ratzinger habe in seinem Geburtsort Marktl am Inn einst unbedingt einen Teddybär haben wollen, der in dem Laden gegenüber seines Elternhauses ausgestellt gewesen sei, erzählt die 82-Jährige, die bis heute in Marktl lebt. Immer wieder habe der kleine Bub vor dem Schaufenster gestanden.

Sie sei ein wenig älter gewesen und habe den Teddybär damals auch haben wollen. Eines Tages war das Kuscheltier dann aber aus dem Fenster verschwunden. „Der Joseph war in Tränen aufgelöst“, erzählt die Frau. Auch sie habe geweint. Doch zumindest für den kleinen Ratzinger hatte die Episode ein gutes Ende. „Was er nicht wusste, war, dass ihm seine Mutter den Teddybären zu Weihnachten gekauft hatte“, sagt Wipir weiter. „Ich musste mich mit einer Puppe zufrieden geben.“

asc/AFP

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