Papua-Neuginea: Schiffbrüchige nach fünf Monaten auf See gerettet - DER SPIEGEL
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Papua-Neuginea Schiffbrüchige nach fünf Monaten auf See gerettet

Vier Fischer trieben fast fünf Monate lang einsam in einem Boot auf dem Pazifik. Von zahlreichen vorbeifahrenden Schiffen wurden sie nicht bemerkt. Zwei von ihnen starben, die beiden anderen wurden jetzt gerettet.
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Sydney - Die Schiffbrüchigen mussten die ganze Zeit in einem nur sieben Meter langen Metallboot ausharren, berichtete einer der Überlebenden. Die Männer tranken Regenwasser und aßen kleine Fische und Vögel, wie es weiter hieß.

Das Boot war am 20. Juni unter Wasser gedrückt worden, als die Männer einen überraschend großen Fang Fische an Bord hieven wollten, wie einer der Überlebenden berichtete. Die Fischer kappten die Netze und warfen die beiden Außenborder ab. Dabnach tauchte das Boot wieder auf. Doch ohne die Motoren wurde es zum Spielball der Strömung.

Innerhalb von fünf Monaten dümpelte das Boot fast 4000 Kilometer von Westsamoa bis nach Papua-Neuguinea. Dabei trieb es an zahlreichen Schiffen und Inseln vorbei, doch niemand wurde auf die Schiffbrüchigen aufmerksam. Zwei Männer an Bord starben. Der Zustand der beiden Überlebenden sei stabil, sagte ein behandelnder Arzt.