Pariser Chic: Glitzerstreifen, Rutschgefahr - DER SPIEGEL
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Pariser Chic Glitzerstreifen, Rutschgefahr

Es war einmal in einer längst vergangenen Zeit, da trugen die Frauen Felle und die Männer knappe Lendenschurze. Heutzutage ist das anders: Nun tragen die Damen die Schurze - und halten sie mit glitzernden Trägern in Position. Auf den Pariser Modeschauen waren die atemberaubenden Entwürfe zu sehen.
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Paris - Prüde darf man nicht sein, wenn man die derzeit täglich stattfindenden Modenschauen an der Seine besucht. Bei den Prêt-à-porter-Schauen in der französischen Hauptstadt schicken die Designer die Mannequins in den knappsten Modellen auf den Laufsteg.

Altmeister Jean Paul Gaultier etwa zeigte seine Kreationen im exzentrischen Zigeuner-Look. Kopftücher prangten auf wilden Lockenfrisuren, Körper waren in Berge von Stoffzipfeln gewickelt. Für Glanz sorgten pudrig bunte Schatten oder lippenstiftroter Siebdruck.

Schrill wie gewohnt wirkten die Entwürfe von der britischen Modeschöpferin Vivienne Westwood. Sie ließ sich vom Barockmaler François Boucher inspirieren und taufte ihre Kollektion "Ultra Feminity". Zu sehen bekam das Publikum figurbetonte schmale Silhouetten, Korsagenkleider und superkurze Shorts zu Schößchenjacken. Wie auf alten Gemälden wirken auch die Farben: fein schimmerndes Rosé, Rot und Aubergine, silbriges Grau oder Flieder.

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Pariser Chic: Glitzerstreifen, Rutschgefahr

Foto: DPA