Pascal-Prozess: Angeklagter begeht Selbstmordversuch - DER SPIEGEL
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Pascal-Prozess Angeklagter begeht Selbstmordversuch

Einer der 13 Angeklagten im Prozess um den verschwundenen Pascal aus Saarbrücken hat nach Angaben des Gerichts versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Mann ist einer der Hauptangeklagten. Der Prozess wurde unterbrochen.
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Saarbrücken - Der 42 Jahre alte Mann steht wegen Mordes und Vergewaltigung vor Gericht. Unbestätigten Berichten zufolge hat er sich im Gefängnis die Pulsadern aufgeschnitten. Er liege auf der Intensivstation einer Saarbrücker Klinik, hieß es. Über seinen Zustand gab es keine Informationen. Wann der Prozess fortgesetzt wird, ist noch unklar.

Zwei der Angeklagten hat das Landgericht Saarbrücken heute auf freien Fuß gesetzt. Das teilten die Verteidiger nach einem Gespräch beim Vorsitzenden Richter Ulrich Chudoba mit. Die Staatsanwaltschaft legt den beiden Männern Beihilfe zum sexuellen Missbrauch zur Last. Die Anwälte hatten Haftverschonung beantragt, da die beiden 45 und 36 Jahre alten Männer zur Tatzeit nicht mehr in der "Tosa-Klause", dem mutmaßlichen Tatort, gewesen sein sollen.

Die Angeklagten müssen sich wegen sexuellen Missbrauchs, Mordes und Beihilfe zu diesen Taten verantworten. Der fünf Jahre alte Pascal ist seit drei Jahren spurlos verschwunden und gilt als tot.