Peking: Motorradfahrer rast mit 237 km/h durch Peking - DER SPIEGEL
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Helmkamera-Video Motorradfahrer rast mit 237 km/h durch Peking

Ein chinesischer Motorradfahrer ist mit 237 km/h über den Pekinger Stadtring gefahren. Das Helmkamera-Video des Rasers wurde im Internet viel beachtet - auch von der Polizei.
Zweite Ringstraße in Peking: Vermutlich war die 14-Minuten-Runde ein Rekord
Zweite Ringstraße in Peking: Vermutlich war die 14-Minuten-Runde ein Rekord

Zweite Ringstraße in Peking: Vermutlich war die 14-Minuten-Runde ein Rekord

Foto: Adrian Bradshaw/ dpa
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Nachdem er mit seinem Motorrad ein Tempo von 237 km/h auf dem Stadtring von Peking hingelegt hat, ist ein Verkehrssünder festgenommen worden. Der Mann namens Peng habe eine Runde auf der 37,5 Kilometer Zweiten Ringstraße gedreht, die 13 Minuten und 43 Sekunden dauerte, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Aktion wurde im Internet zur Sensation und auf einem chinesischen Videoportal mehr als 220.000 Mal angeklickt. Wer Peking kennt, wird sich über das Tempo wundern, denn die Ringstraßen sind für ihre häufigen Staus berühmt: Pengs Temporausch, mit dem er 157 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit lag, war nur möglich, weil er nachts unterwegs war. Ein Foto auf der Webseite von "China Daily" zeigt den Fahrer in Shorts und T-Shirt auf seiner Maschine - auf Schutzkleidung scheint er keinen Wert gelegt zu haben.

Die Polizei fasste den 30-Jährigen nach der Aktion vom 22. August schließlich in der südchinesischen Provinz Guangxi. Am Samstag wurde er zurück nach Peking gebracht. Die Verkehrspolizei in der Hauptstadt erklärte, Peng sei wegen gefährlichen Fahrens festgesetzt worden.

Auf den Straßen und Autobahnen von Peking ist überhöhte Geschwindigkeit immer wieder ein Ärgernis. Erst vor wenigen Monaten waren zwei arbeitslose Männer zu mehrmonatigen Haftstrafen und Geldstrafen verurteilt worden, nachdem sie einen Lamborghini und einen Ferrari zu Schrott gefahren hatten. Die beiden hatten sich ein Autorennen durch Peking geliefert.

2012 war bei einem Ferrari-Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit der Sohn des Politikers Ling Jihua, einem engen Vertrauten des damaligen Staatschefs Hu Jintao, getötet worden. Zwei Mitfahrerinnen, eine davon nackt, wurden verletzt. Der Vorfall hatte den Unmut über korrupte und im Luxus lebende Beamte in China verstärkt. Gegen Ling wurde ermittelt, zudem wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen.

sto/AFP

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