Philippinen: 131 Menschen starben bei Flugzeugabsturz - DER SPIEGEL
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Philippinen 131 Menschen starben bei Flugzeugabsturz

Aus ungeklärter Ursache ist auf dem Flug von Manila nach Davao-City eine Boeing 737-200 abgestürzt. Dabei sind vermutlich alle 131 Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine kreiste zunächst über Davao-City und prallte dann auf die nahe gelegene Insel Samal.
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Manila - Aus Kreisen der Fluggesellschaft verlautete, an Bord der Maschine hätten sich 124 Passagiere, darunter vier Kleinkinder, außerdem zwei Piloten, ein Mechaniker und vier Flugbegleiter befunden. Ein Sprecher der philippinischen Luftfahrtbehörde sagte dem Rundfunksender DZRH, ein Rettungshubschrauber der Luftwaffe habe am Unglücksort keine Überlebenden gesichtet. Das Wetter sei zum Zeitpunkt des Absturzes gut gewesen. In anderen Rundfunksendungen wurde von brennenden Trümmern und verstreuten Leichenteilen an der Absturzstelle berichtet.

In Kreisen der Rettungsmannschaften hieß es, zuletzt sei um etwa 7 Uhr Ortszeit (1 Uhr MESZ) Kontakt mit dem Piloten aufgenommen worden. Er habe erklärt, das Flugzeug sei im Landeanflug und noch etwa elf Kilometer vom Flughafen entfernt. Eine Minute später habe es auf eine Anfrage eines Fluglotsen keine Antwort mehr gegeben. Die Suchmannschaften hätten das Wrack des Flugzeugs um etwa 7.25 Uhr Ortszeit entdeckt.

Die Insel Samal ist wegen ihrer Strände sowie bei Tauchern beliebt. Sollte sich die Anzahl der Opfer bestätigen, wäre es das schwerste Flugzeugunglück in der Geschichte der Philippinen.