Philippinen: Fünf weitere Geiseln geköpft - DER SPIEGEL
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Philippinen Fünf weitere Geiseln geköpft

Die militante Moslem-Gruppe Abu Sayyaf hat auf den Philippinen erneut Geiseln enthauptet. 35 Männer und Frauen sind immer noch in ihrer Gewalt.
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Manila - Bei den fünf neuen Todesopfern handele es sich um einheimische Geiseln, teilten Sprecher von Armee und Polizei mit. Zuvor hatten die Abu Sayyaf vier Geiseln enthauptet.

Am Donnerstagabend hatten etwa 40 bis 50 Rebellen ein Dorf auf der südphilippinischen Insel Lamitan angegriffen und 35 Personen - darunter mehrere Kinder - entführt. Die Aktion war offensichtlich ein Vergeltungsschlag wegen der seit Wochen andauernden Militäraktion gegen die Extremistengruppe. Drei Menschen konnten fliehen und elf wurden freigelassen.

Nach der Enthauptung von 7 Menschen befinden sich noch 35 Geiseln in der Hand der Abu Sayyaf. Neben diesen 14 Geiseln von der Insel Lamitan hält die Gruppe noch 21 Menschen in ihrer Gewalt, darunter ein amerikanisches Ehepaar.

Das amerikanische Ehepaar war unter den 20 Menschen, die Ende Mai aus einem Hotel auf der westphilippinischen Inseln Palawan entführt worden. Eine weitere Geisel war im Juni verschleppt worden. Das Militär hält es für wahrscheinlich, dass eine weitere US-Geisel inzwischen tot ist. Die Regierung versucht mit einer groß angelegten Militäraktion die Geiseln zu befreien und die Abu Sayyaf zu vernichten.

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