Philippinen: Luftpirat sprang in den Tod - DER SPIEGEL
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Philippinen Luftpirat sprang in den Tod

Der Mann, der am Donnerstag auf den Philippinen ein Passagierflugzeug zunächst entführt hatte, dann aber mit einem selbstgebauten Fallschirm abgesprungen war, hat diese Aktion nicht überlebt. Die Leiche des Entführers wurde in einem Wald gefunden.
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Manila - Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wurde der Leichnam von Augusto Lakandula nahe der Stadt Real, rund 70 Kilometer östlich von Manila, in einem dichten Waldgebiet gefunden. Bei seiner Bergung trug der Tote immer noch den Fallschirm. Der Beutel mit dem Geld, das er den Passagieren vor seinem Absprung am Donnerstag abgenommen hatte, konnte indessen nicht sichergestellt werden.

Der offenbar verwirrte Mann, der nach Angaben des Piloten viel geweint hatte, hatte die Maschine der Philippine Airlines auf dem Wege nach Manila zur Rückkehr zum Startflughafen Davao im Süden des Inselstaats zwingen wollen. Dafür hätte aber der Treibstoff nicht gereicht. Mit einer Handfeuerwaffe und einer Handgranate bedrohte der Entführer gleichwohl die 291 Menschen an Bord, nahm ihnen schließlich das Geld ab und sprang dann in 1800 Metern Höhe mit seinem Fallschirm ab. Der Pilot erklärte nach der sicheren Landung in Manila, angesichts der Geschwindigkeit des Airbus 330 und der Turbulenzen in seinem Sog bezweifle er, dass der Entführer den Sprung überleben könne.