Philippinen: Taifun fordert mindestens elf Tote - DER SPIEGEL
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Taifun Mirinae: Verwüstung auf den Philippinen

Foto: A2800 epa Francis R. Malasig/ dpa

Philippinen Taifun fordert mindestens elf Tote

Die Philippinen sind am Samstag vom dritten Taifun innerhalb weniger Wochen getroffen worden. Der Sturm "Mirinae" löste erneut Erdrutsche und Überschwemmungen aus, mehrere Menschen starben.
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Manila - Mit stürmischem Regen ist Taifun "Mirinae" über die Philippinen gezogen und hat mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Vier Menschen wurden nach ersten Angaben von Samstag vermisst, darunter ein Vater und sein dreijähriger Sohn, deren Auto in Batangas in einen Fluss stürzte, als eine Brücke einstürzte. Das Unwetter traf die östlichen Provinzen am Samstag mit peitschenden Wind und heftigen Niederschlägen. Zahlreiche Ortschaften meldeten Überschwemmungen, Erdrutsche und weitreichende Stromausfälle.

"Mirinae" fiel am späten Freitag in der Provinz Quezon ein. In Cardona, rund 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila, wurden mehr als 500 Häuser an einem See beschädigt oder fortgerissen, weil die Sturmböen heftigen Wellengang verursachten. In Pagsanjan südlich von Manila ertranken ein achtjähriges Mädchen und eine 78-Jährige, weil der Fluss, an dem sie wohnten, plötzlich anschwoll. Das passierte nach Angaben von Bürgermeister Emilio Ramon Ejercito, weil ein Kraftwerk flussaufwärts nach den schweren Regenfällen einen Damm teilweise öffnen musste.

Drei weitere Tote wurden aus den Provinzen Camarines Norte und Rizal gemeldet. Zahlreiche Straßen wurden durch Erdrutsche verschüttet, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Ernesto Torres. Bäume wurden entwurzelt, Dächer fortgerissen und Strommasten knickten um. Nach seinen Angaben mussten gut hunderttausend Menschen aus ihren Häusern fliehen. 8000 Passagiere saßen in Häfen fest, weil die Küstenwache den Fährverkehr untersagt hatte. 50 Flüge wurden ebenfalls gestrichen.

Erst vor drei Wochen hatten zwei große Unwetter - Tropensturm "Ketsana" und Taifun "Parma" - verheerende Überschwemmungen in der Umgebung von Manila und Erdrutsche im Norden des Landes ausgelöst.

Fast tausend Menschen kamen ums Leben. "Mirinae" schwächte sich am Samstag leicht ab, brachte es aber noch auf Geschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern in der Stunde. Das Tiefdruckgebiet sollte am Sonntag auf das Südchinesische Meer hinausziehen.

cpa/dpa

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