Philippinen Taifun tötet Dutzende Menschen
Manila - "Xangsane" hatte gestern und vorgestern über großen Teilen der Philippinen gewütet. Mindestens 1200 Häuser wurden zerstört, mehr als 60.000 Menschen sind auf der Flucht.
Große Teile der Hauptstadt Manila sowie viele andere Gebiete sind noch immer von der Elektrizität abgeschnitten. Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo gab die Anweisung, rund um die Uhr an der Wiederherstellung der Stromversorgung zu arbeiten. In weiten Landesteilen kam es zu schweren Überschwemmungen, zahlreiche Straßen sind unterbrochen. Der Flug- und Fernverkehr wurde weitgehend eingestellt.
"Xangsane" hatte vor allem über Manila und den östlichen Provinzen getobt. Der stellvertretende Direktor des Zivilschutzes, Anthony Golez, erklärte, die Behörden warteten immer noch auf Berichte aus den betroffenen Gebieten. Die Stromausfälle würden den Informationsfluss behindern.
Der Tropensturm hatte über den Philippinen Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erreicht. Inzwischen bewegt sich der Wirbelsturm mit etwa 22 Stundenkilometern in nordwestlicher Richtung von den Philippinen weg. "Xangsane" ist bereits der zehnte Taifun auf den Philippinen in dieser Saison.
han/dpa/AFP