Piercing-Rekord Mann lässt sich 1501 Nadeln stechen
Ed Burns lässt sich mehr als 1500 Nadeln in seinen Oberkörper stechen
Foto: AP / Gillette News RecordGillette - Ganz ruhig liegt Ed Burns auf roten Matten im Tätowier-Studio "Pain for Sale" (Schmerz zu verkaufen) der Kleinstadt Gillette im nördlichen US-Bundesstaat Wyoming, während ihm insgesamt 1501 Nadeln in den teilweise tätowierten Oberkörper und Arme gestochen werden. Wie die Lokalzeitung "Gillette News Record" am Montag berichtete, ließ sich Ed Burns damit 304 Nadeln mehr als der bisherige Rekordhalter stechen. Damit kann er dem Bericht zufolge ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen werden.
Burns ließ sich die Piercings vor den Augen von gut einhundert Zuschauern anbringen. Augenzeugenberichten zufolge erduldete er die fast viereinhalbstündige Prozedur fast bewegungslos. Nur als der Piercer durch die Haut auf der Rückseite seiner Knie stach, habe er kurz geblinzelt. "Ed ist ein Freak", sagte der Piercer Robert Benson. "Ich dachte, er würde jammern oder so etwas. Wenn wir ihn gelassen hätten, wäre er sogar eingeschlafen."
Burns ging es bei der schmerzhaften Prozedur offenbar nur um den Rekord, dauerhaft will er den auffälligen Körperschmuck nicht behalten. Unmittelbar nachdem der Rekord festgehalten wurde, ließ er 1500 der Piercings wieder entfernen. Nur einen kleinen Metallstab im Nacken will er behalten. Zum Andenken.