Plaudereien: Boris will den Kanzler nicht duzen - DER SPIEGEL
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Plaudereien Boris will den Kanzler nicht duzen

Boris Becker reist zurzeit durch die Lande, um auf seinen neuen Zeitvertreib als Pseudo-Schauspieler aufmerksam zu machen. Und deshalb weiß er auch manches über seine Mitmenschen zu erzählen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Im Gespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zum Beispiel zieht der frühere Tennisspieler das Siezen vor. "Irgendwie passt das nicht: Per Du mit dem Kanzler", sagte Becker in einem Interview des "Tagesspiegel". "Wenn wir uns sehen, sieze ich ihn, auch wenn er mich immer duzt."

Er habe generell ein Problem mit dem Duzen, weil er damit schlechte Erfahrung gemacht habe, sagte Becker. Im Umgang mit Menschen ist er für Ehrlichkeit: "Ich sage nur in einem Ausnahmefall 'Danke', wenn ich es wirklich meine".

Becker ist ab dem 21. Februar in den Kinos in der Beziehungskomödie "666 - Traue keinem mit dem du schläfst!" zu sehen. Mit seiner Nebenrolle ist er Becker zufrieden, auch wenn er noch viel lernen müsse: "Na ja, einen Oscar werde ich nicht gleich dafür bekommen."