Plumper Betrugsversuch: Die Eine-Million-Dollar-Schein-Frau - DER SPIEGEL
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Plumper Betrugsversuch Die Eine-Million-Dollar-Schein-Frau

Zu Zeiten der großen Inflation wäre der Geldschein im Gegenwert von einer Million vielleicht nicht weiter aufgefallen. Doch die Inflation war vor 80 Jahren in Deutschland - und diese Geschichte spielt in der Gegenwart, in Covington (Georgia): So fiel Regina Pike mit ihrem Eine-Million-Dollar-Schein sehr wohl auf - und wurde verhaftet.
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Covington - Die 35 Jahre alte Frau hatte versucht, mit der Banknote bei einer Wal-Mart-Filiale zu bezahlen. Kein kluger Betrugsversuch, denn natürlich bemerkte der Supermarktkassierer sofort, dass die US-Bank keine Eine-Million-Dollar-Scheine druckt. Pike hatte einfach eine Jux-Blüte vorgelegt, wie sie in Souvenirläden verkauft wird. Der Schein zeigt auf seiner Vorderseite eine übellaunig dreinblickende Freiheitsstatue.

Die Dame versuchte daraufhin, ihre Einkäufe im Wert von mehr als 1600 Dollar mit zwei Gutscheinen im Wert von 2 Dollar 32 Cent zu bezahlen. Als das nicht klappte, bot sie dem Kassierer erneut den Millionenschein an. Worauf der die Polizei rief.

Wie Pike auf die Idee kam, dass ihr Betrug funktionieren könnte, hat sie der Polizei noch nicht erklärt. "Die Leute machen andauernd irgendwelche verrückten Sachen", war der trockene Kommentar von Stacey Cotton, dem Polizeichef von Covington.