Polen: Grenzmarkt in Slubice niedergebrannt - DER SPIEGEL
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Polen Grenzmarkt in Slubice niedergebrannt

Auf dem großen Einkaufsmarkt in der polnischen Stadt Slubice ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Laut Feuerwehr ist beinahe der gesamte Markt abgebrannt. Die Flammen sind inzwischen gelöscht, die Brandursache aber ist noch unklar.
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Slubice - Das Feuer auf dem Markt, der als Attraktion für deutsche Touristen gilt, brach gestern Abend aus und ist am Vormittag nun endgültig gelöscht worden. Von deutscher Seite unterstützten fünf Freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr aus Frankfurt an der Oder die polnischen Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen und 95 Mann, sagte ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr heute.

Der Markt habe in vollem Ausmaß gebrannt, das Feuer sei aber um kurz nach Mitternacht unter Kontrolle gebracht worden. Die Löscharbeiten waren erschwert worden, da viele kleine Gasflaschen explodierten, die die Händler in ihren Ständen hätten.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Die Flammen griffen schnell auf den gesamten Markt über, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Die polnische Feuerwehr rückte mit 15 Löschtrupps an. Mit seinen zahlreichen Ständen wird der Grenzbasar vor allem von deutschen Einkaufstouristen besucht.

Die Frankfurter Feuerwehr sei von der Leitstelle in Slubice am späten Abend angefordert worden, sagte eine Sprecherin in der Oderstadt. Einsatzkräfte mussten eine Tankstelle sichern, die sich auf dem Marktgelände befinde. Den Angaben zufolge gab es große Probleme mit dem Löschwasser. Die deutschen Löschfahrzeuge mussten teilweise zum Wassertanken über die Grenze zurück nach Frankfurt fahren, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Zu Brandursache und Schadenshöhe könnten erst nach Abschluss der Löscharbeiten Angaben gemacht werden, sagte Feuerwehrsprecher Dariusz Zoladziejewski. Da viele Händler in ihren barackenähnlichen Marktständen leicht entflammbare Waren wie Kleidung gelagert hätten, war der Einsatz für die Feuerwehr ein Wettlauf gegen die Zeit.

ffr/dpa